
Sonnewalde: „Der Sunewald“
~ über Kaiser Otto den Großen und die Familienbande ~
Der Name Sonnewalde soll aus einer alten Sage um Kaiser Otto den Großen stammen.
Das Wandbild erinnert an diese uralte Erzählung, die bis heute vom menschlichen Wunsch nach Frieden und Zusammenhalt spricht – Werte, die auch in der Lausitz tief verwurzelt sind.
Die Geschichte hinter dem Bild
Eine alte Sage über Kaiser Otto den Großen rankt sich um den Namen Sonnewalde . Es heißt, ein sächsischer Herzog habe einen Streit zwischen dem Kaiser und seinem Sohn Ludolph geschürt, so heftig, dass eine Versöhnung unmöglich schien.
Im Jahr 954 soll der Kaiser in der Niederlausitz gejagt haben. Ludolph erfuhr davon und spürte den jugendlichen Wunsch, sich mit seinem Vater und in Abwesenheit besagten Herzogs wieder zu vereinen. In Lumpen, barfuß und tränenüberströmt, flehte er seinen Vater um Gnade an. Der Vater vergab ihm. Und zum ewigen Gedächtnis der Sühne wurde der Ort fortan Sunewald genannt – später Sonnewalde.
Quelle: „WeiterSagen von Generation zu Generation“;Dr. R. Ernst; Verein der Freunde und Förderer des Kreismuseums Finsterwalde e.V. 2015

Über Sonnewalde
Sonnewalde ist eine kleine Stadt in der Niederlausitz, im Süden Brandenburgs, umgeben von sanften Hügeln, Wäldern und weiten Feldern. Sie blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Mittelalter reicht und mit Sagen wie der um Kaiser Otto den Großen verwoben ist. Heute verbindet Sonnewalde ländliche Ruhe mit lebendiger Tradition – geprägt von historischen Gebäuden, engagiertem Vereinsleben und der Nähe zur Natur, die zum Radfahren und Wandern einlädt.